Prozessentwicklung: vom Pilot zur laufenden Anlage
Ich biete eine Leistung in zwei Anwendungskontexten. Die Methode ist dieselbe: Lücken sichtbar machen, Konzept entwickeln, Umsetzung begleiten.
Schema · keine echten Messdaten
Kontext 1: Produktionsbetriebe in DACH
- Ihre Situation
- Die Anlage läuft. Aber instabile Prozesse, neue Produktanforderungen oder die Frage, was sich an Automatisierung lohnt, kommen nicht von selbst zur Lösung.
- Wer passt
- Betriebe mit 50 bis 500 Mitarbeitern in Chemie, Kunststoff, Anlagenbau, Folie, mit Schwerpunkt Oberösterreich und DACH.
Typische Ausgangssituationen
- Prozesse laufen, aber mit Schwankungen in Qualität oder Auslastung ohne klare Ursache
- Anlage fährt unter Nennlast: Teillast kostet mehr als die Fixkostenrechnung zeigt
- Neue Produktanforderungen: kann die bestehende Produktion das leisten?
- Die Frage steht im Raum, ob investiert werden soll, aber ohne externe Prozessdatenbasis bleibt sie unentschieden
- Prozessschritte, die manuell laufen, obwohl sie automatisierbar wären
Wie ich helfe
Schritt 1: Prozess-Check
Ich analysiere den Ist-Stand. Am Ende wissen Sie, was Ihre Prozesse heute leisten, wo die Hebel liegen, und welche Verbesserungen sich ohne große Investition realisieren lassen.
Schritt 2: Lösungskonzept und Lastenheft
Ein konkretes Konzept mit Maßnahmen, Prioritäten und, wenn nötig, einem Lastenheft für externe Anbieter oder Ingenieurbüros.
Schritt 3: Umsetzungsbegleitung
Ich begleite die Umsetzung mit Ihren internen Ressourcen oder koordiniere externe Partner (Ausschreibung, Briefing, Qualitätssicherung).
Kontext 2: Technologiebasierte Start-ups in der Scale-up-Phase
- Ihre Situation
- Die Pilotanlage steht. Das Labor hat funktioniert. In der Anlage zeigen sich Probleme, die im Labor nicht aufgetaucht sind, oder die Anlage ist geplant, und Sie wollen Fehler vermeiden, bevor sie eingebaut sind.
- Was das kostet, wenn es nicht läuft
- Zeit, Investorenvertrauen, den nächsten Finanzierungsrundenschluss.
- Wer passt
- Start-ups ab Series A mit genehmigtem Investitionsprojekt, Branchen-Affinität für Faserproduktion, Biopolymere, nachhaltige Materialien, Spezialchemie.
- Wer nicht passt
- Reine Lab-Phase, Pre-Seed ohne Investitionsprojekt.
Typische Ausgangssituationen
- Laborprozess funktioniert, Pilot- oder Demoanlage bringt nicht die erwarteten Ergebnisse
- Team kommt aus Wissenschaft: industrielle Prozessreferenz fehlt
- Anlage ist noch in Planung, Sie wollen ein Design-Review vor dem Bau
- R&D, Engineering und Produktion reden aneinander vorbei
Wie ich helfe
Schritt 1: Scale-up Assessment
Ich schaue mir die Anlage, die Daten und das Team an. Am Ende des Assessments wissen Sie, wo die Lücken liegen, welche Ursachen die Probleme haben und welche Daten fehlen.
Schritt 2: Lösungskonzept und Roadmap
Auf Basis des Assessments entwickle ich ein Konzept und einen konkreten Fahrplan. Jede Phase ist für sich abgeschlossen und liefert ein verwertbares Ergebnis.
Schritt 3: Umsetzung mit dem Team
Ich begleite die Umsetzung, bis die Anlage stabil und reproduzierbar läuft. Remote und vor Ort, je nach Bedarf.
Jede Stufe ist ein eigenständiges Ergebnis. Sie entscheiden nach dem Assessment, ob Sie weitermachen.
Prozessautomatisierung
Automatisierungsschritte lösen sich nicht von selbst. Die Frage ist oft nicht, ob automatisiert werden soll, sondern was wann und was zuerst Sinn macht.
Ich helfe bei der Konzeption und Spezifikation von Automatisierungsschritten in bestehenden und neuen Anlagen: Schrittkettenlogiken definieren, Regelgrößen festlegen, Schnittstellen zu PLC- und SCADA-Systemen spezifizieren. Ich habe diese Arbeit an Prozessanlagen geleistet: bei der Lenzing AG (Lyocell-Produktionsanlage, PLC/SCADA-Schnittstellen) und in der Demo-Anlage eines cellulosischen Faserprozesses in Schweden (Prozessleitsystem-Anpassung, Schrittkettenlogiken, Sensor-Integration für bessere Prozesstransparenz).
Ich mache die Konzepte, schlage ergänzende Messungen vor und entwickle die Schrittketten. Die Umsetzung übernehmen Instrumentierer und Programmierer.
Typische Ausgangssituationen
- Manuelle Schritte, die automatisierbar wären, aber das Konzept fehlt oder niemand hat Zeit, es zu definieren
- Bestehende Automatisierung läuft nicht zuverlässig: Schrittkettenlogik ist unklar spezifiziert oder passt nicht zum Prozessfenster
- Neue Anlagen oder Anlagenerweiterungen: Automatisierungskonzept und Lastenheft für externe Systemintegratoren
Was ich nicht bin
Ich bin kein Ingenieurbüro. Ich liefere kein EPC, keine Generalplanung, keinen Anlagenbau. Wenn die Antwort auf Ihre Frage ein Ingenieurbüro braucht, sage ich das im Erstgespräch. Bei der Auswahl kann ich helfen.
Ich habe kein Eigeninteresse an Lieferanten, Anlagen oder Systemen. Meine Empfehlungen sind unabhängig.
Häufige Fragen
Wie läuft der Einstieg ab?
Ein kostenloses Erstgespräch per Videocall, typisch 45 Minuten. Ich stelle Fragen zu Ihrer Situation, Sie beschreiben das Problem. Danach entscheiden wir gemeinsam, ob und in welcher Form eine Zusammenarbeit Sinn macht.
Was bekomme ich nach dem ersten Schritt in der Hand?
Ein schriftliches Ergebnis: Lückenanalyse, identifizierte Ursachen, fehlende Daten, empfohlene nächste Schritte. Kein Folgeauftrag nötig, um dieses Ergebnis zu nutzen.
Ich bin kein Konzern. Ist das trotzdem das Richtige?
Beide Anwendungskontexte funktionieren ohne Konzernrahmen. Produktionsbetriebe ab 50 Mitarbeitern und Scale-up-Teams ab Series A haben typischerweise den Rahmen für eine Zusammenarbeit.
Wie unterscheiden Sie sich von einem klassischen Ingenieurbüro?
Ein Ingenieurbüro liefert Planung und Realisierung. Ich arbeite auf der Konzeptebene davor: Was ist das Problem, was sind die Optionen, welche Investition lohnt sich. Erst dann begleite ich, wenn Sie wollen, die Umsetzung mit einem Ingenieurbüro Ihrer Wahl.
Arbeiten Sie auch bei laufenden Anlagen, die noch nicht zum Neubau bereit sind?
Ja. Viele der relevantesten Hebel liegen im Bestand: Betriebsweise, Prozessfenster, Kampagnenplanung. Das braucht keine neue Anlage.
Was ist, wenn der Standort strategisch unsicher ist?
Dann ist externe Prozessanalyse oft der günstigste Weg, Handlungsfähigkeit zu behalten. No-Regret-Maßnahmen amortisieren sich meist in kurzer Zeit, unabhängig davon, ob der Standort bleibt oder nicht.
Was gilt nicht als Beratungsthema?
Reine IT- und Digitalisierungsthemen ohne Prozesskontext, Pharma, Konzerne über 500 Mitarbeiter.
Einstieg ohne Risiko
Ein kostenloses Erstgespräch, typisch 45 Minuten per Videocall. Sie beschreiben die Situation, ich stelle die Fragen, die Ihr Team sich noch nicht gestellt hat. Dann entscheiden wir gemeinsam, ob und wie eine Zusammenarbeit Sinn macht.
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